Von Essen: „Das nehmen wir nicht hin!“

CDU schreibt Polizeipräsidenten

„Erschreckend“ und ein „absolutes No-Go“, nennt CDU-Bürgermeisterkandidat Alexander von Essen die aktuellen Vorfälle auf dem Turnierplatz und den Schulhöfen in Rastede.

„Seit Jahren beschäftigen uns derartige Vorfälle in Rastede – nach den aktuellen Ereignissen müssen wir aber eine neue Größenordnung feststellen“, so von Essen. Er fordert „klare Kante“ gegen die Täter und „eine konsequente Strafverfolgung durch unsere Polizei“. Brandstiftung, Sachbeschädigung, möglicher Drogenkonsum, versuchter Einbruch - dabei handle es sich weder um Kavaliersdelikte noch um einen Dummenjungenstreich. Gleiches gelte für rechtsradikale Symbolik, die von den Tätern auf dem Schulhof der KGS Rastede in Form eines Hakenkreuzes aus Gehwegplatten ausgelegt wurde.

„Das nehmen wir nicht hin! Mir fehlt hier jegliche Toleranz“, so der Christdemokrat. Mit aller Deutlichkeit müsse man auf die Entwicklungen reagieren, so von Essen. „Wir leben in einem Rechtsstaat, der für die öffentliche Ordnung sorgt. Ich erwarte eine starke Polizeipräsenz – insbesondere in den Nachtstunden. Dafür müsse man die passenden Rahmenbedingungen schaffen und so den Einsatzkräften vor Ort den Rücken stärken, so von Essen.

„Als CDU haben wir uns deshalb mit einem Brief an Polizeipräsident Johann Kühme gewandt“, erklärt Corinna Martens, Vorsitzende der CDU Rastede.

Auch als Gemeinde, so von Essen, müsse man über den nun engagierten Sicherheitsdienst hinausdenken: „Ich bin kein großer Fan von Videoüberwachung – wir sollten diesen Schritt aber an bestimmten Orten, wie dem Turnierplatz oder den Schulhöfen, dort wo es rechtlich möglich ist, ernsthaft in Erwägung ziehen.“ Vandalismus und kriminelles Verhalten haben für von Essen in Rastede keinen Platz. „Wer in Rastede lebt, der lebt an einem sicheren Ort“, so sein Anspruch.

Es gelte auch weiter präventiv mit Eltern und Jugendlichen zu arbeiten und derartige Vorfälle von vornherein zu verhindern. „Wir begrüßen in diesem Zusammenhang die Arbeit der Jugendpflege, des Vereins für Kinder- und Jugendprävention Rastede e.V. und die kürzlich angestoßene Präventionsstrategie ‚Communities That Care‘“, erklärt Martens.

„Leid tut mir diese Entwicklung vor allem für die vielen vernünftigen Jugendlichen, die sich abends auf den Tribünen oder dem Schulhof einfach nur treffen wollen“, so von Essen. Er selbst habe früher auch seine Freizeit mit Freunden dort verbracht: „Wir müssen aufpassen, dass wir nun nicht alle Jugendlichen und Gruppen unter einen Generalverdacht stellen. Die stille Mehrheit ist sehr vernünftig. Stattdessen sollten wir sehr genau hinhören, was die Rasteder Jugend selbst über die Vorfälle denkt und für Bedürfnisse äußert“, so von Essen.

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