CDU fordert zusätzliche Testzentren

Ammerland nun Hochinzidenzkommune

Die CDU Rastede macht sich für die schnelle Eröffnung zusätzlicher Corona-Testzentren im Gemeindegebiet stark. "Diverse Gespräche in der letzten Woche mit Unternehmern und Bürgern aus der Gemeinde haben klar gemacht, dass zusätzliche Kapazitäten benötigt werden", so der Vorsitzende der CDU Rastede, Tim Kammer. Die Termine im Testzentrum im Roggenmoorweg sind bis in den Mai bereits ausgebucht und auch in den Apotheken sei die Nachfrage hoch.

Da der Landkreis Ammerland mittlerweile als Hochinzidenzkommune eingestuft ist, seien zusätzliche Testkapazitäten noch wichtiger, z.B. um den körpernahen Dienstleistungen wie Friseuren oder der Fußpflege weiterhin den Betrieb zu ermöglichen. "Wer nur noch negativ getestete Kunden zum Termin einlassen darf, muss sich darauf verlassen können, dass für die Kunden auch ausreichende Möglichkeiten für einen Test bereitstehen", so Kammer.

Es sei deshalb dringend geboten, schnell gut erreichbare Angebote zu schaffen. „Wir hätten am liebsten neben den bestehenden Testmöglichkeiten drei weitere Testzentren in Rastede, Hahn-Lehmden und Wahnbek und denken dabei insbesondere an die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Gemeinde“, sagt Kammer über die Diskussion im CDU-Gemeindeverband. Denkbar sei, die Testzentren kurzfristig auf dem Marktplatz in Hahn-Lehmden, dem Parkplatz am Kögel-Wilms-Platz oder beim NP-Markt in Wahnbek zu eröffnen. Dabei wisse man um die Schwierigkeit, ausreichend Personal für zusätzliche Zentren zu finden. "Deshalb müssen jetzt auch private Anbieter stärker bei den Tests eingebunden werden", gibt Kammer an.

Der Landkreis Friesland und die Stadt Oldenburg täten dies bereits seit längerem sehr erfolgreich. Die CDU Rastede erwarte, dass das Gesundheitsamt des Landkreises Ammerland in Absprache mit der Gemeinde Rastede nun schnell handle und Aufträge vergebe. "Die Zeit drängt", ergänzt Kammer, "jeder Tag ohne ausreichende Testkapazitäten für diejenigen, die sich testen lassen wollen, hat konkrete Auswirkungen auf Rasteder Unternehmen und das Privatleben der Bürgerinnen und Bürger." Man werde als CDU das Thema mit Nachdruck an die zuständigen Entscheidungsträger herantragen und sich für die Zulassung privat betriebener Teststationen stark machen.

Zusätzlich fordert die CDU Rastede, einen zentralen Ansprechpartner für Corona-Fragen im Rasteder Rathaus zu benennen. "Das Wirrwarr in den vergangenen Wochen um Fragen, welche Regelungen ab wann gelten, hat gezeigt, dass wir auch hier vor Ort einen zentralen Ansprechpartner brauchen, der gut erreichbar ist und die Kapazitäten erhält, sich in die immer neuen Sachstände einzuarbeiten", so der stellvertretende CDU-Vorsitzende, Jascha Buchweitz. Viele Fragen liegen zwar in der Zuständigkeit des Landkreises, trotzdem sei von Unternehmen und Bürgern der Wunsch an die CDU herangetragen worden, auch im Rathaus vor Ort einen Ansprechpartner zu haben. „Kommunikation ist das A und O in dieser Krise – hier sehen wir noch Luft nach oben“, so Buchweitz.


Korrekturhinweis 26.04.2021: In einer vorherigen Version dieses Textes war fälschlicherweise die Information enthalten, dass auch der Besuch der Physiotherapie nur mit einem negativen Corona-Test (wie bei Friseurbesuchen oder der Fußpflege) möglich ist. Der entsprechende Abschnitt wurde nachträglich korrigiert. Wir bitten die Irritationen zu entschuldigen.

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