"Schüler dürfen nicht Leidtragende sein"

Kommunales

Die FDP und die Frauen Union Rastede fordern den Einbau von Luftfiltern an Rasteder Schulen.

Sie habe sich bereits vor Monaten in der Kreisvolkshochschule mobile Luftfilteranlagen angesehen, die Viren und Bakterien zuverlässig aussieben, schreibt die FDP-Fraktionsvorsitzende Evelyn Fisbek in ihrem Antrag auf Einbau von Filtern an Rasteder Schulen. Die Anlagen seien wartungs- und geräuscharm und filterten die Luft eines Klassenraums in 45 Minuten komplett durch, so Fisbeck.

„Das Desinteresse der Verwaltung wurde mit fehlenden Fördermöglichkeiten begründet“, teilt sie mit – für sie ist das nicht nachvollziehbar. „Unsere Schulkinder haben lange genug unter Unterrichtsausfall und fehlenden Sozialkontakten gelitten. Unsere Grundschüler können vorläufig nicht geimpft werden, sind aber von der Deltavariante besonders betroffen“, führt Fisbeck aus. Sie fordert die Verwaltung auf, „schnellstmöglich und in Absprache mit den Schulleitern ein Bedarfskonzept zu erstellen und die mobilen Anlagen zu bestellen“.

Auch die Frauen Union Rastede setzt sich für Luftfilteranlagen in den Grundschulen ein. „Nach einer guten Teststrategie brauchen wir jetzt vor allem gute Lüftungskonzepte“, wendet sich die Vorsitzende Corinna Martens in einem Brief an den Bürgermeister. Es könne nicht sein, dass bei einer neuen Corona-Welle wieder Schülerinnen und Schüler die Leidtragenden sind.

„Wir müssen die Ferien dazu nutzen, um die Schulen für den Präsenzunterricht so auszustatten, dass der Unterricht auch bei steigenden Inzidenzen im Herbst und Winter verlässlich stattfinden kann“, schreibt Martens. Die Frauen Union fordert die Verwaltung auf zu prüfen, welche Fördermittel zur Verfügung stehen, diese zu beantragen und den Einbau von Filteranlagen vorzubereiten.

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